Stellungnahme der I.G. Mulkwitzer Hochkippen zu Vorworten der Bürgermeister in den aktuellen Amtsblättern von Schleife und Trebendorf

Der Bürgermeister der Gemeinde Schleife stellt im aktuellen Amtsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Schleife die Behauptung auf, unsere Gemeinderäte hätten gemeinsam mit anderen Gemeinderäten einen Fördermittelantrag abgelehnt. Diese Behauptung wurde auch in den lokalen Medien Sächsische Zeitung und Lausitzer Rundschau erwähnt.

Diese Darstellung ist falsch. Wir weisen diese Aussage ausdrücklich zurück und empfinden sie als irreführend und diffamierend.

Screenshot des Vorworte des Bürgermisters der Gemeinde Schleife, Jörg Funda, Amtsblatt VG Schleife März 2026

Was ist tatsächlich passiert?

Die Gemeindeverwaltung Schleife hat ein sogenanntes Klimaschutzkonzept erarbeitet. Dieses enthält zahlreiche Punkte wie beispielsweise „Klimaneutralität bis 2045“. Viele dieser Inhalte erscheinen uns angesichts der aktuellen finanziellen Belastungen für die Bevölkerung als wenig prioritätsgerecht.

Ein zentraler Kritikpunkt unsererseits war jedoch die durchgehend unkritische und zustimmende Haltung zu den geplanten Windkraftvorhaben im letzten zusammenhängenden Waldgebiet von Schleife. Diese Position zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Konzept.

Besonders problematisch wurden für uns die Begriffe „Willensbekundung“ und „Umsetzungsverpflichtung“. Spätestens an diesem Punkt war klar, dass wir dem Konzept in der vorliegenden Form nicht zustimmen können.

Im Vorfeld haben wir zahlreiche Vorschläge eingebracht, Gespräche geführt und uns intensiv mit dem Entwurf auseinandergesetzt. Trotz dieses Engagements wurde keine für uns tragfähige Überarbeitung vorgenommen. Stattdessen sollte das Konzept in dieser Form durch den Gemeinderat beschlossen werden.

Die demokratische Abstimmung im Gemeinderat führte letztlich dazu, dass es keine Mehrheit für dieses Konzept gab.

Wir stellen daher klar:
Wir haben über einen Beschluss zum Klimaschutzkonzept abgestimmt – nicht über einen Fördermittelantrag.

Ebenso wichtig ist uns:
Unsere Entscheidung bedeutet keineswegs, dass wir grundsätzlich gegen ein Klimaschutzkonzept sind. Im Gegenteil – wir befürworten ein solches ausdrücklich. Allerdings erwarten wir eine sachgerechte, ausgewogene und realistische Ausarbeitung, die den tatsächlichen Anforderungen des Klimaschutzes gerecht wird.

Im Zusammenhang mit dem Konzept stand auch die Schaffung einer Personalstelle, die durch Fördermittel unterstützt worden wäre. Dabei wird jedoch häufig verschwiegen, dass die Gemeinde einen Eigenanteil von 40 % hätte tragen müssen.

Für die Bürgerinnen und Bürger entsteht daraus kein direkter Nachteil. Für die Gemeinde, die sich in einer angespannten finanziellen Lage befindet, hätte dies jedoch zusätzliche Belastungen bedeutet – insbesondere durch eine weitere Stelle in der Verwaltung.

Die öffentlichen Äußerungen von Herrn Sprejz, Bürgermeister von Trebendorf, empfinden wir als unangemessen und sachlich unbegründet. Statt den Dialog zu suchen, wurden hier Aussagen getroffen, die weder zur Klärung beitragen noch auf einer vollständigen Kenntnis der Sachlage beruhen.

Screenshot des Vorwortes des Bürgermeisters der Gemeinde Trebendorf, Robert Sprejz, Amtsblatt VG Schleife März 2026

Wir handeln weder aus Eigennutz noch folgen wir externen Vorgaben. Unser Maßstab ist allein die Verantwortung gegenüber unserer Gemeinde und ihren Bürgerinnen und Bürgern.

Abschließend war es uns wichtig, die Sachlage richtigzustellen.
Nun richten wir unseren Fokus wieder auf unsere ehrenamtliche Arbeit – für die Zukunft unserer Kinder und unserer Gemeinde.

5 Gedanken zu „Stellungnahme der I.G. Mulkwitzer Hochkippen zu Vorworten der Bürgermeister in den aktuellen Amtsblättern von Schleife und Trebendorf

  • 29. März 2026 um 15:46 Uhr
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    gegen Windenergie heißt gegen Naturschutz! das hat nationalsozialistische Züge!

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    • 29. März 2026 um 18:27 Uhr
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      Hallo Emil (emil@windrad.de),
      Ihr Kommentar geht völlig am Thema vorbei und ist inhaltlich wie sprachlich schwach.
      Statt sich mit den eigentlichen Argumenten auseinanderzusetzen, wiederholen Sie lediglich bekannte Positionen. Offenbar fehlen selbst von Seiten der Windkraft-Befürworter inzwischen überzeugende, sachliche Argumente für Anlagen im Wald.
      MFG

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    • 6. April 2026 um 10:26 Uhr
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      Hallo Emil.
      Hast Du schon mal drüber nachgedacht, daß Vögel und Fledermäuse durch Windkraftanlagen getötet werden könnten, wenn sich die Windradanlagen nicht automatisch abschalten lassen oder bzw. es keine derartige technische Innovation/Lösung gibt, die rechtzeitig ermöglicht, daß es keinen Crash zwischen Rotorblatt und Vogel oder Fledermaus gibt???

      Antworten
  • 6. April 2026 um 10:27 Uhr
    Permalink

    Hallo Emil.
    Hast Du schon mal drüber nachgedacht, daß Vögel und Fledermäuse durch Windkraftanlagen getötet werden könnten, wenn sich die Windradanlagen nicht automatisch abschalten lassen oder bzw. es keine derartige technische Innovation/Lösung gibt, die rechtzeitig ermöglicht, daß es keinen Crash zwischen Rotorblatt und Vogel oder Fledermaus gibt???

    Antworten
  • 11. April 2026 um 13:54 Uhr
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    außerdem kann die Feuerwehr bei einem Brand nicht mal eingreifen, und darf zusehen, wie das ganze brennende Zeug runterfällt … diese brennende Anlage steht immernoch und niemand kümmert sich mehr drum, weil der Investor mittlerweile pleite ist

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