Hochkippe West

4.April 2026. Westkippe Mulkwitz.

Hier wird gerade ein einzigartiger Lebensraum zerstört.Fast 400 gefährdete Arten – Seeadler, Kranich, Wolf, Schwarzmilan, Pirol, Herbstwiesenspinner – verlieren ihr Zuhause. Nicht irgendwann. Jetzt.

Bagger fressen sich durch Rückzugsräume. Flächen werden zerstört. Strukturen, die über Jahrzehnte gewachsen sind, verschwinden in Tagen.

Und das alles unter dem Etikett Klimaschutz!

Das ist kein Schutz. Das ist Zerstörung mit grünem Anstrich. Wer Biodiversität ernst nimmt, zerstört keine Hotspots der Artenvielfalt. Wer Zukunft sichern will, vernichtet nicht die letzten Rückzugsräume.

Hier wird Natur geopfert – bewusst, sichtbar, dokumentiert.Und man erwartet, dass wir schweigen.

Tun wir nicht.

Die Westkippe Mulkwitz ist kein „Industriegebiet“.Es ist Lebensraum. Und er wird gerade ausgelöscht.

7 Gedanken zu „Hochkippe West

  • 4. April 2026 um 23:53 Uhr
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    Da zeigt sich wieder einmal, daß Profit über der Natur steht. Das schlimme Ende ist ganz nah.

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  • 6. April 2026 um 20:00 Uhr
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    blabla blubb. Ihr Hetzer wisst ganz genau, dass es nur minimale Eingriffe sind! Oder haben Wildtiere keine Beine oder Vögel keine Flügel mehr?

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    • 7. April 2026 um 7:25 Uhr
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      Hallo Egon (IP Adresse bekannt),
      Ihr Kommentar geht völlig am Thema vorbei und ist inhaltlich wie sprachlich schwach.
      Statt sich mit den eigentlichen Argumenten auseinanderzusetzen, wiederholen Sie lediglich bekannte Positionen. Offenbar fehlen selbst von Seiten der Windkraft-Befürworter inzwischen überzeugende, sachliche Argumente für Anlagen im Wald.
      MFG

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      • 22. April 2026 um 17:45 Uhr
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        Ach Egon, Sie tun mir leid. Minimale Eingriffe hier, minimale dort. Was denken Sie, wer für die Klimaerwärmung rund um die Erde verantwortlich ist? Oder denken Sie gar nicht? Mit solchen vielen kleinen, großen und riesigen Eingriffen machen wir unsere schöne einzigartige Erde kaputt. Ein Elefant im Porzellanladen geht mit Sicherheit vorsichtiger durch den Laden, als die profitgierigen Konzerne, deren Vetreter sie anscheinend sind, mit unserer Natur umgehen. Können Sie erklären, warum ein Windrad ausgrechnet im Wald stehen muss? Der Waldbesitzer verdient daran, aber auch er wird irgendwann merken, dass man Geld nicht essen kann. Baut die Windräder entlang der Autobahnen, dort stören sie niemanden. Ihre Argumente mit den Beinen und Flügeln: Versetzen Sie sich in ihre Lage: Ihr Nest, ihre Heimat, quasi ihr Einfamilienhaus, wird – ohne es ausräumen zu dürfen – weggebaggert. Wäre Ihnen das recht, Herr Egon? Und damit Sie einen Ansprechpartner haben: Ich bin der Hellmut

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        • 25. April 2026 um 6:27 Uhr
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          Hallo Helmuth, das letzte Argument ist Umsiedlung und wir nehmen uns die Welt wie sie uns gefällt. Don lässt grüßen.

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    • 8. April 2026 um 21:35 Uhr
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      Für die Schwächsten gibt es leider keinen Besenwagen.

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  • 11. April 2026 um 14:00 Uhr
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    @Egon Olsen
    wir Menschen haben ebenfalls Beine und könnten uns fortbewegen, wenn wir vertrieben werden würden… Dagegen haben (zumindest einige) Menschen noch Verstand und kümmern sich um die Artenvielfalt und die Tiere die sich (im gegensatz zu uns Menschen!) nicht wehren können!! Danke euch dafür 🙂

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