Heute gelang die Sichtung und damit der Nachweis des HERBSTWIESEN-SPINNERS (auch „Habichtskraut-Spinner“, lat. Lemonia dumi) auf den Hochkippen und zwar durch die prädestinierten Experten Mario Trampenau (Ranger Biosphärenreservat Oberlausitz und Entomologe, Fachgebiet „Schmetterlinge“) und Bernd Zimmermann (Entomologe).

Das heißt, seit heute ist die Art „Herbstwiesen-Spinner“ offiziell kartiert.

Diese Art ist durch die Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) Anlage 2/für Sachsen sogar Anlage 1 als „vom Aussterben bedroht“ geschützt. Sie ist nur noch sporadisch in der sächsischen und brandenburgischen Lausitz zu finden.

Damit gibt es einen weiteren dokumentierten Beweis für die überfällige Schutzwürdigkeit des Gebietes und wir bitten eindringlich bzw. fordern auf, endlich die Besonderheit des Areals wahrzunehmen und unsere Einwände ernst zu nehmen. Es geht um schützenswerten Lebensraum, der durch die geplanten Eingriffe unwiederbringlich zerstört werden würde.

Vielen Dank an Mario Trampenau und Bernd Zimmermann für diesen Erfolg und ganz besonders für die fachliche Unterstützung unserer Arbeit.

Bild: M. Trampenau